Über Imam

Über Imam Kaser Alasaad

Herkunft: Syrien, verheiratet, 3 Kinder im Schulalter
In der Schweiz: seit 2014

Studium in Syrien:
– Islamische Theologie
– Arabistik
– Islamische Seelsorge
– Koran auswendig lernen

Tätigkeit in Syrien:
Imam, muslimischer Seelsorger und Arabischlehrer

Weiterbildung in der Schweiz:
– 2018 Lehrgang muslimische Seelsorge, Universität Freiburg .
– 2018 Helfer für syrische Flüchtlinge, Problem Management Plus
(PM+), Universität Zürich.
– 2017/2018 Seelsorge in der Migration. Diplom, CAS Religious Care im
Migration Contexts, Universität Bern
– 2015 Praktikum für Betreuung von Flüchtlingen, ORS,
Organisation für Regie- und Spezialaufträge.
– Seit 2014 Verschiedene Integrationskurse

Tätigkeit in der Schweiz:
– 2018/2019 Praktikum für muslimische Seelsorge,
UniversitätsSpital Zürich
– seit 2018 Mitarbeit als Helfer für syrische Flüchtlinge im
UniversitätsSpital Zürich / Klinik für Konsiliarpsychiatrie und
Psychosomatik.
– seit 2018 muslimischer Seelsorger in verschieden Asylzentren und
Krankenhäuser in Zürich, QuaMS, Qualitätssicherung der
Muslimischen Seelsorge in öffentlichen Institutionen
– seit 2017 Imam bei der islamischen Gemeinschaft Volketswil Zürich
IGVZ
– seit 2016 Muslimischer Seelsorger in verschieden Asylzentren in Zürich
im Auftrag von SEM, Staatssekretariat für Migration
– 2015 Arabischlehrer, Autonome Schule Zürich ASZ

Was ist für Imam Kaser wichtig?
– Es ist für mich selbstverständlich, die Gesetze der Schweiz zu
respektieren. Insbesondere die Menschenrechte erachte ich als
Grundlage und Mindestvoraussetzung für einen gemeinsamen Nenner
einer pluralistischen Gesellschaft.

– Es ist mir ein Anliegen, die verschiedenen Strömungen aus diversen
Ländern auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und zu ermöglichen,
ein(e) gläubige(r) Muslim(a) zu sein, ohne in einer Parallelgesellschaft
leben zu müssen. Der Glaube soll kein Hindernis zur Integration sein.

– Es ist mir ein Anliegen, den Muslimen/innen einen moderaten Islam zu
vermitteln. Dazu gehört auch, Menschen mit anderen Religionen zu
achten, respektieren und zu schätzen. Besonders Gläubige mit
Migrationshintergrund möchte ich darauf aufmerksam machen, dass in
der Schweiz ggf. eine andere Kultur vorherrscht als im Herkunftsland und
es wichtig ist, diese zu akzeptieren um sich erfolgreich in der Schweiz
integrieren zu können. Jegliche radikale Auslegung einer Religion wird
abgelehnt.

– Für mich ist die Mosche nicht nur ein Ort für strenggläubige Muslime,
sondern sie soll auch ein niederschwelliger Ort sein für Gläubige, die es
nicht immer schaffen (oder wollen) alle Regeln einzuhalten. In diesem
Sinn fühle ich mich als Brückenbauer und möchte, dass sich sowohl die
sich auf die Tradition berufenden als auch die eher westlich orientierten
Muslime in der Moschee wohl fühlen.

– Ich möchte die Jugendlichen im traditionellen Sinn ausbilden, mit
Koranrezitation und überlieferten Exerzitien, wobei auch analytisches
Denken und kritisches Hinterfragen Platz hat. Es ist mir wichtig, die
Jugendlichen auf die Gefahren und Vorteile des Internets aufmerksam zu
machen und ihr selbständiges Denken zu fördern

– Meine Predigten sind transparent, ich halte sie auf Arabisch und
Deutsch. Sie sind nicht politisch ausgerichtet, sondern sollen ein
Leitfaden für Gläubige sein, wie man die Anweisungen des Korans im
täglichen Leben anwenden kann, wie z.B. wie man sich während dem
Ramadan verhalten sollte, wie Gebete idealerweise zu verrichten sind,
u.a.